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Sag niemals nie: Es gibt immer wieder Situationen und Dinge, die man nicht vorhersieht. 

Vor nunmehr fast 24 Jahren habe ich meine Phase der Malerei

für definitiv ausgeschöpft und abgeschlossen erklärt. Neben einigen anderen Büchern entstand in dieser Zeit auch die phantastische Erzählung "Im Blauen Haus" und deren Inhalt wurde nun beinahe spontan zum Anlass für neue Bilder zu diesem Thema. Sie sind völlig anders als alles, was ich früher gemacht habe, aber es macht plötzlich wieder froh, dass ich mich neben dem Schreiben auch wieder auf diese Weise kreativ ausdrücken kann. Warum tut man so etwas? Es gibt wahrhaftig genug Bilder auf der Welt, mehr als jemals, seit Menschen etwas erfanden, was sich "Kunst" nannte und etwas Magisches an sich hat. Man tut es, weil man es glaubt tun zu müssen. Man zerstört es durch materielle Absichten. nutzen zu können.  Wenn man aber Glück hat, kann man Anderen damit etwas schenken. 

Das ist alles.

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Nach der "ERZ-Buch" in Schwarzenberg:

Die Buchmesse im Eisenbahntunnel - eine gelungene Premiere der besonderen Art!

Bis auf die leider insgesamt nur sehr spärlich besuchten Lesungen dürften die meisten der beteiligten Verlage und Autoren sowie die Veranstalter zufrieden wieder abgereist sein. Zu wünschen wäre eine noch bessere Vernetzung zwischen den in der Region kulturell Aktiven! Aber es war hoffentlich erst der Auftakt... 

Lesungen, Lesungen, Lesungen...

Impressionen von Lesungen des ersten Quartals 2023

Oben:

"Wallfahrt zum Volksfest",

Januar 2023 im "Neuen Konsulat Annaberg

Rechts:

"Der Tod am Tor",

März 2023 im "Grenadier" Wolkenstein

Nach Erscheinen von "Glut in Frösten":

Zur Buchpremiere am 22. Oktober 2022 im Annaberger "Haus des Gastes Erzhammer" war der traditionsreiche "Friedrichsaal" gut gefüllt mit interessierten Zuhörern. Umrahmt von einer musikalischen Improvisation bot die Lesung einen Ausschnitt aus dem autobiografischen Roman, der in die DDR des Jahres 1978 zurückführte.

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(Fotos: Dieter Knoblauch)

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Aus der Schreibwerkstatt
Heimatforschung und erzählende Literatur treffen aufeinander

 

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Sich noch einmal eines  schon älteren Projektes anzunehmen, ist immer mit der Frage verbunden, ob auch wirklich gut war, was vor acht, zehn oder mehr Jahren geschrieben wurde. Im Fall des 2014 erschienenen und längst vergriffenen Buches "Der Tod am Tor" war es eine positive Überraschung: Das "barocke Jahrhundertmosaik aus dem Erzgebirge" würde ich durchaus heute wieder ähnlich schreiben, so dass die Überarbeitung auch richtig Freude bereitet!  Ob es irgendwann in einer zweiten Auflage erscheinen wird, steht zwar in den Sternen, aber da hier und da nachgefragt wird, war es mir die kleine Frischekur wert!

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Der junge Handelskaufmann Albert Röber, Inhaber eines kleinen Kolonialwarenladens in Leipzig, wird 1914 zum Kriegsdienst eingezogen. Das Geschäft überlässt er einstweilen seiner Verlobten Elsa Müller; heiraten wird man, sobald der Krieg aus ist – es kann ja wohl nicht lange dauern… Einstweilen wird man sich schreiben, und zwar jeden Tag! Aber dann…

Hunderte Karten und Briefe werden zwischen Sommer 1914 und Herbst 1918 zwischen denbeiden gewechselt.  Auch wenn es schwerfällt, muss auch Albert irgendwann einsehen, dass das Versprechen, sich täglich zu schreiben, auf Dauer nur sehr schwer einzuhalten ist.

Nach einer schweren Verwundung wird er 1916 von der Westfront in ein heimatliches Ersatzbataillon versetzt, was alles ein wenig einfacher macht. Der Krieg jedoch hält noch lang an, die Hochzeit der beiden muss am Ende bis 1920 warten und längst brauen sich neue dunkle Wolken am Horizont zusammen.

Aus der Korrespondenz des jungen Paares, das auseinandergerissen wurde, ehe es noch richtig zusammengefunden hatte, ist ein Päckchen Postkarten Albert Röbers erhalten geblieben. Die Texte darauf sind kurz, aber sie geben viel von den Hoffnungen und Wünschen eines von seiner Heimat getrennten Soldaten wieder.

Irgendwann 1915 hat Albert begonnen, seine Karten mit Karikaturen zum Kriegs-geschehen, zur Politik, zum Soldatenleben zu illustrieren. Zwar zeichnet er sie aus Illustrierten ab, um seine Braut zu Hause aufzuheitern. Die Auswahl aber gibt viel von dem wieder, was man sich erhofft und von dem am Ende weit weniger eintritt, als man gewünscht hat…

Albert Röbers Geschichte ist eine reale Geschichte, wie sie vielen Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts widerfuhr. Weitgehend von ihm selbst erzählt, stellt sie ein berührendes, authentisches Zeugnis dar, dem von Seiten des Autors nur Weniges hinzuzufügen ist.

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Aus längst vergangener Zeit zum Leben erweckt:

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Ein kicherndes Gespenst huscht in der Nacht durch das von drei Frauen bewohnte Mietshaus des Stadtpfarrers, verübt zahllose Streiche und stiftet wochenlang Unruhe in der ganzen Stadt. Die junge Dienerin Sophia ahnt schon recht früh, dass nicht alles zu glauben ist, was kluge und weniger kluge Leute in der Stadt von diesem Geist behaupten...

 

Rabenschreck

ist eine kleine Geschichte, die ich vor vielen Jahren für meine Enkelin niedergeschrieben und mit "altmodischen" Bildcollagen versehen habe. Sie beruht auf Vorgängen, die sich wirklich einmal zugetragen haben. 

Die Neubearbeitung wird sie noch lebendiger und spannender schildern und bald vielleicht auch Andere neugierig machen! 

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